Fahrradkarte Falkensee

gefördert durch WWF; Aktion” Gesunde Umwelt, unserer Zukunft im Land Brandenburg”

Mobilität ist ein SchlĂ¼sselindikator fĂ¼r den Lebensraum einer Stadt. Aber ist die Falkenseer Mobilität auch umweltfreundlich und fahrradorientiert?

Durch seine vielen Vorteile hat das Fahrrad in vielen Städten an immer mehr Bedeutung gewonnen und wird in der Stadtplanung als wichtiger Verkehrsentlastungspunkt berĂ¼cksichtigt. In der Tat hat das Fahrrad mehr VorzĂ¼ge fĂ¼r eine Stadt, als auf den ersten Blick erkennbar sind. Angefangen mit der Umweltfreundlichkeit, kann das Rad dazu beitragen, die Luftverschmutzung sowie die Lärmbelastung einer Stadt zu mindern. Es ist preiswerter als sein Konkurrent, da es kein Benzin benötigt und im Gegensatz zum Auto auf kurzen Wegen kaum VerschleiĂŸerscheinungen zeigt. Vor allem ist das Fahrrad aber auch Mittel sich sportlich zu betätigen, um somit Körper und Geist aktiv zu halten.

FĂ¼r viele ist das Auto, neben den öffentlichen Verkehrmitteln, aber trotzdem das Hauptfortbewegungsmittel. Selbst nur ganze kurze Strecken werden oft mit dem Auto zurĂ¼ckgelegt, obwohl gerade Wege bis zu 5km am besten mit dem Fahrrad zu bewältigen wären.

Eine durch uns entwickelte Umfrage hat ergeben, dass das speziell fĂ¼r die Stadt Falkensee zu einem groĂŸen Teil daran liegt, dass das Netz an Radverkehrswegen unstrukturiert wirkt und das vorhandene Potential von der Rad fahrenden Bevölkerung nicht erfasst wird.

Zu diesem Zweck haben wir den Versuch unternommen, das Mobilitätspotential Falkensees auszuschöpfen, in dem aufgezeigt wird, wie ein flächendeckendes Radverkehrsnetz aussehen kann, dass im Einklang mit dem Bewusstsein der Bevölkerung steht und somit eine zufriedenere Stadt entstehen lässt.

Die SofortmaĂŸnahmen

  1. Benennung der sich in unmittelbarer Nähe eine Schule befindlichen StraĂŸen zu FahrradstraĂŸen.
  2. Temporeduzierung der FröbelstraĂŸe, der PestalozzistraĂŸe, der Humboldtallee, dem oberen Teil des Havelländer Weges, sowie einem Teil des Dyrotzer Wegs
  3. ErschlieĂŸung des Teilgebietes Falkenhain durch AnliegerstraĂŸen
  4. LĂ¼ckenschluss der wichtigen Verbindungen durch AnliegerstraĂŸen z.B. am Elsterplatz und auf der Dallgower StraĂŸe
  5. LĂ¼ckenschluss der Radwege auf den Hauptrouten
  6. Bau des Tourismusweges
  7. Errichtung von Querverbindungen, die auf den Naherholungsradweg fĂ¼hren
  8. Aufstellen von Lichtsignalanlagen zur besseren Ăœberquerung von groĂŸen StraĂŸen
  9. Errichtung von neuen Abstellanlagen an Bahnhof und Einkaufszentren, Absenken der Bordsteine

Vorderseite des erarbeiteten Faltblattes:

RĂ¼ckseite des Faltblattes